Samstag, 28. August 2010

Fast vergessen.....

....auf dem Dachboden liegen sie seit Jahren....

Motiv: Farn vom 24. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/400


...analoge Minolta-Objektive und Spiegelreflex-Kameras, welche seit dem Eintreten des "digitalen Zeitalters" nicht mehr benötigt wurden und fast vergessen sind.
Doch zumindest die Objektive wurden wiederentdeckt und mittels einem passenden Adapter (MD/EOS) "wiederbelebt".
 
 Motiv: Hexenkraut vom 20. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/500 | -1 1/3


Vielleicht können sie aufgrund ihres Alters Einblicke in "alte Welten" geben? In den Märchenfarnwald, in die geheimnisvolle Welt des Heidekrauts und das verwunschene Hexenkraut in neuem Licht zeigen?

 Motiv: Farn vom 24. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/250


Ich begann zu experimentieren - weisen sie doch teilweise noch so genannte Linsenfehler auf, die im Gegenlicht zu Effekten führen, welche mit neuen Linsen so kaum mehr möglich sind.....
Motiv: Test des Verhaltens im Gegenlicht vom 20. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/640


Vieles ist anders, das scharf stellen muss noch geübt werden. Ein neues Gefühl ist das Schiebezoom. Die Blende wird noch am Objektiv selbst eingestellt. Der eine Adapter wirkt wie ein Zwischenring, der andere ermöglicht durch ein weiteres Glas die Fokussierung auf unendlich.
Motiv: Zebraspinne (Agriope breunnichi) vom 20. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/200


...weitere "Experimente" folgen mit Sicherheit und auch hier können nur geringe Änderungen der Perspektive für einen völlig anderen Bildeindruck sorgen....
 Motiv: Heidekraut (Calluna vulgaris) vom 26. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/30 
 
Motiv: Heidekraut (Calluna vulgaris) vom 26. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Minolta 35-105mm mit Adapter MD/EOS | F3,5 | 1/80 | -2/3

Montag, 23. August 2010

Regen-Sommer....

....im Teichrosen-Himmel.

Motiv: Teichrose vom  23. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 50D | Tamron 17-35mm @ 32mm | F6,3 | 1/13

Montag, 16. August 2010

Der Spinnen-Lampion

Motiv: Blütendetail einer Winde vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F4,5 | 1/100


Am Abend im Garten diese Winde gefunden - in der Wiese sind sie noch zu finden, im Gemüsegarten sind sie verboten.

Motiv: Blütendetail einer Winde vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F9 | 1/25


Die feinen Strukturen der weißen Blüte lande zu Detailaufnahmen ein. 

Nach einigen Bildern und Lichtspielen entdeckt man bei genauem Hinsehen.....

Motiv: Blütendetail einer Winde mit Krabbenspinne vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F9 | 1/15


....ganz in weiß.....
....eine kleine Krabbenspinne. 


Nur etwa 1-2 Milimeter groß.
Ihr zu Hause - die Blüte - muss für sie riesig sein....

Motiv: Blütendetail einer Winde mit Krabbenspinne vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F4,5 | 1/80


Der kleine Spinnen-Lampion leuchtet......

....einmal in hell......

Motiv: Blütendetail einer Winde mit Krabbesnpinne vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F5,6 | 1/25


....und einmal in dunkel....

Motiv: Blütendetail einer Winde mit Krabbenspinne vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F7,1 | 1/80





Donnerstag, 12. August 2010

Blutweiderich - Lysimachia salicaria

Der Blutweiderich ist eine häufige und unverwechselbare Pflanze, die vor allem in Feuchtgebieten wächst. Manchmal kann ein Teil der Pflanze unter Wasser stehen. Oft sieht man sie an Grabenrändern.  


Motiv: Blutweiderich (Lysimachia salicaria) Blütendetail vom  6. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F4 | 1/100


Der Blutweiderich wird etwa 1m hoch und höher und der Blütenstand kann mehrfach verzweigt sein.

Motiv: Blutweiderich (Lysimachia salicaria) vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F2,8 | 1/160


Beim Blutweiderich tritt in den Blüten die sogenannte Heterostylie auf. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, welches die Selbstbestäubung hindert und die Fremdbestäubung fördert. 
Die Narbe und die Staubgefäße sind in drei "Ebenen" angeordnet, d.h. sie können kurz, mittel oder lang sein. Auf jeder Pflanze ist nur ein Blütentyp zu finden. Insgesamt gibt es drei Möglichkeiten: 
1) lange Narbe + mittellange Staubgefäße + kurze Staubgefäße
2) lange Staubgefäße + mittellange Narbe + kurze Staubgefäße
3) lange Staubgefäße + mittellange Staubgefäße + kurze Narbe

Die Bestäubung ist immer dann erfolgreich, wenn der Pollen von einem Staubgeäß der gleichen Länge wie die Narbe kommt, z.B. lange Narbe mit Pollen eines langen Staubgefäßes (also einer anderen Pflanze).

Motiv: Blutweiderich (Lysimachia salicaria) Blüte vom  7. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F3,2 | 1/25


Weiter auffällig ist, dass der Pollen der langen Staubblätter grün und der Pollen der kürzeren Staubblätter gelb ist. Da beim Blutweiderich die Staubgefäße und die Narbe in drei Stockwerken angeordnet sind, spricht man auch von Tristylie. 
Heterostylie tritt auch bei anderen Pflanzen auf, beispielsweise beim Schlüsselblümchen. Hier gibt es im Unterschied zum Blutweiderich nur zwei Stockwerke: kurze Staubblätter + lange Narbe oder lange Staubblätter + kurze Narbe.

Motiv: Blutweiderich (Lysimachia salicaria) vom  28. Juli 2009
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 180mm | F3,5 | 1/200


Der Blutweiderich blüht im Sommer und wird von vielen Insekten wie Bienen, Schmetterlingen, Hummeln und Schwebfliegen als Bienenweide genutzt.

Motiv: Blutweiderich (Lysimachia salicaria) Blütendetail vom  6. August 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Tamron 90mm | F3,2 | 1/200






Dienstag, 3. August 2010

Der Scheinwerferklee



Motiv: Klee (Trifolium) vom 18. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 400D | Canon 50mm | F14 | 1/25 | ISO200




Donnerstag, 29. Juli 2010

Moosbedeckt


Motiv: Farn vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Sigma 50mm | F13 | 1/8 | ISO200

....ältere Bäume im Wald bieten für viele Lebewesen einen Lebensraum. 
Hier soll weniger auf die "Großen" wie Vögel und Eichhörnchen eingegangen werden, sondern vielmehr auf die Kleinen am Fuße des Baumes: 
Neben einem Moosüberzug finden sich Farne, Efeu, Flechten...
Motiv: Efeu vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Sigma 50mm | F9 | 0,4Sek. | ISO200


....und kleine, beinahe nur stecknadelkopfgroße, Pilzchen.....
Motiv: Pilz im Moos vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F6,3 | 1/25 | ISO400


Schaut man genauer hin, zeigen sich auch einige kleine tierische Bewohner: 

...ein Tausdenfüßler...
Motiv: Tausendfüßer vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Sigma 50mm | F10 | 0,3Sek. | ISO200


....eine Schließmundschnecke, die ihr spitz gedrehtes Häuschen im 90°Winkel zur Körper- und Laufrichtung trägt....

Motiv: Schließmundschnecke vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F4,5 | 1/80 | ISO400


...sowie weitere Schnecken, kleine Spinnchen und kleine Insektenlarven, die jedoch alle zu schnell für ein Foto waren.

Motiv: Efeu vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Sigma 50mm | F9 | 1/5 | ISO200


Bei einem erneut einsetzenden Regenschauer habe ich die Beobachtung des Stammse abgebrochen - das Pilzchen hatte einen Farnwedel als Regenschutz.

Motiv: Kleiner Pilz vom 29. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon 40D | Sigma 50mm | F4 | 1/100 | ISO200




Mittwoch, 21. Juli 2010

Bitte zu Tisch



Die Springspinne Marpissa muscosa - ein kleines Artenportrait

Motiv: Marpissa muscosa, Männchen vom 21. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon400D | Tamron 90mm | F5 | 1/30

 
Diese Springspinne (Marpissa muscosa, ohne deutschen Namen) lebt seit Jahren bei uns auf der Terasse. 
Regelmäßig kommt sie zu Tisch - eine Kaffeepause oder ein gemütliches Essen bei uns ist nichts für Leute mit Angst vor Spinnen:
Nicht selten seilt sich ein Exemplar einfach mal oben vom Baum ab, krabbelt vom Haar über den Gartenstuhl auf den Tisch und springt dort ein wenig umher, bis sie sich schließlich auf den Boden abseilt - wahrscheinlich um wieder nach oben zu krabbeln....

Motiv: Marpissa muscosa, Weibchen vom 21. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon400D | Tamron 90mm | F5 | 1/60

 
Die Spinne lebt im Holz: lose Rinde alter Bäume oder verwitterte Zaunpfähle werden gerne als Quartier bezogen. Davon gibt es bei uns ausreichend. Und Beute auch.
In Mitteleuropa gibt es insgesamt 6 Arten dieser Gattung.


Motiv: Marpissa muscosa, Männchen vom 21. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon400D | Tamron 90mm | F5 | 1/60


Beide Geschlechter sind auf der Oberseite braun gemustert.
Bei M. muscosa handelt es sich mit etwa 1cm Körperlänge um eine der größten heimischen Springspinnen. 
Wie alle Springspinnen hat sie vorne die 4 typischen großen so genannten "Scheinwerferaugen". Genau diese Augen, ihre kleinen Sprünge und das regelmäßige Aufrichten des Vorderkörpers macht Springspinnen so sympathisch und auch Leute, die sonst keinen Bezug zu Spinnen haben, finden sie im allgemeinen erstaunlich hübsch (und gar nicht so beängstigend?).

 Motiv: Marpissa muscosa, Weibchen vom 21. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon400D | Tamron 90mm | F5 | 1/50


Das Männchen:
Es trägt wie fast alle männlichen Spinnen "Box-Handschuhe": es handelt sich um verdickte Pedipalpen (Kiefertaster), welche als Begattungsorgan dienen. 
Ebenfalls typisch für Spinnen: Das Männchen ist wesentlich kleiner.
 

Motiv: Marpissa muscosa, Männchen vom 21. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon400D | Tamron 90mm | F4 | 1/60

 
Das Weibchen: 
Das Weibchen ist sehr groß und hat unter den Scheinwerferaugen deutlich heller, cremefarbene Haare. Zudem sind die Augen von roten Haaren umgeben. 

Motiv: Marpissa muscosa, Weibchen vom 21. Juli 2010
Aufnahmedaten: Canon400D | Tamron 90mm | F4 | 1/200


Quelle : Bellmann, Heiko: Kosmos Atlas Spinnentiere Europas, Stuttgart 2006, S. 202.





Donnerstag, 15. Juli 2010

Lucie wird 2 - Einblicke in ihre Welpenzeit

Motiv: Lucie vom 9. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/80


...wurde der Spitz gerade 15, wird die Kleine (bzw. Große) 2. 
Lucie ist ein Mischling: Mama ist eine Berner Sennen, Papa ist ein Neufundländer. Sie wuchs auf einem Bauernhof mit einigen anderen Hunden und Tieren auf. 

Anlässlich ihres Geburstages gibt es einige Einblicke in ihr Welpenleben.

Motiv: Lucie vom 24. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125


Im Vergleich zum Spitz war sie ein relativer braver Welpe. 
Es wurde kein Korb, kein Tisch, kein Seidenschal zerlegt und auch nichts von der Anrichte geklaut. 

...aber es wurde gebuddelt.
und das nicht zu wenig. 

Motiv: Lucie vom 24. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/160


Im Zuge ihres Buddelwahns musste auch der Kräutergarten, die Nachzucht der Steineiche und eine Rose dran glauben. Alle wurden mehrfach ausgegraben. 

So sah man sie oft genug mit Drecknäschen und braunen Pfoten. 
Buddeln geht ja auch wunderbar, wenn man so riesige Pfoten hat. 

Motiv: Lucie vom 24. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/200


Schnell merkte sie, dass Buddeln in der Wiese neben der Terasse nicht gerne gesehen wird - die Folge war: Sie buddelte nur noch heimlich und unbemerkt. 
Und die Löcher wurden immer größer. 
Während wir dachten: "Das Loch haben wir doch eben zu gemacht, da ist es schon wieder", dachte sie wohl "wo ist denn mein Loch hin? Nun muss ich von vorne anfangen!"


Sie hatte ein erlebnisreiches Welpenleben:

....Hundefreunde treffen und durch die Wiesen kugeln.....

Motiv: Lucie vom 8. Januar 2009
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/1000


....in die Welpenschule gehen.....
....lernen, wie man Schuhe bindet.....

Motiv: Lucie vom 9. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/100 bzw. 1/60


....mit ihrer ganzen Kraft alte Schuhe zerlegen und das Futter bis zum letzten Fetzen herausholen....
Motiv: Lucie vom 9. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125
....nach dem Buddeln baden gehen.....
oben: Motiv: Lucie vom 20. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125
unten links: Motiv: Lucie vom 25. Dezember 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/400
unten rechts: Motiv: Othello und Lucie vom 21. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/15

....sich abtrocknen.....

Motiv: Lucie vom 21. November 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125


...Quark essen und die Öhrchen gleich auch mit Quark versorgen.....

Motiv: Lucie vom 30. November 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/30


 ....die große weite (Tier)Welt (mit Sicherheitsabstand) erkunden....

Motiv: Lucie vom 30. bzw. 24. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/500


....sich dabei ab und zu verlaufen....

Motiv: Lucie vom 30. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/80


....bellen lernen....

Motiv: Lucie vom 9. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125


....unbedingt mit dem Spielzeug der "Großen" spielen müssen....

Motiv: Lucie vom 12. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/250


....nach so einem langen Tag ist man dann müüüde....
Motiv: Lucie vom 19. April 2009
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/40


....aber nie länger als 2 Stunden!

Sie buddelte nicht nur Löcher, sie akzeptierte im Gegensatz zu allen anderen bisherigen Hunden auch keine Zäune (und tut das immer noch nicht): 

Motiv: Lucie vom 7. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125


Weder den Schneckenzaun um den Gemüsegarten, noch der Zaun um die Wiese. 
"Was interessiert mich der Zaun, da kommt man doch drüber" sprach sie und weg war sie. 
Vorbild dafür waren wohl Nachbars große und kleine Hunde, die schlichtweg drübersprangen, um zur hübschen Lucie zu gelangen. 
Die Folge war ein Aufdoppeln des Zaunes, was sie mit großen Augen verfolgte....

Motiv: Lucie vom 7. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125


....und mittlerweile hat sie gelernt, die Türe zu öffnen.....

Motiv: Teddy und Lucie vom 24. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/100


(Die Besuche des Jack Russels wurden immer weniger, je größer die Lucie wurde: So hatte er anfangs ein leichtes Spiel mit dem tapsigen Welpen. Doch gegen einen großen Neufundländer-Mischling kommt man dann doch nicht mehr so leicht an. Sie hat viel bei ihm gelernt, was Taktik und wendiges Reagieren angeht)

Ganz unschuldig war sie aber dennoch nicht: Klatblütig mordete sie ein Quietschtier nach dem anderen....
das Küken beispielsweise überlebte nur einen Abend - an dem quietschte es aber auch so viel, wie andere Quietschtiere ihr ganzes Leben lang nicht....

Motiv: Lucie vom 17. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/60


...und der Pinguin, der 10 Jahre Nora überlebte, hat nicht nur ein Loch bekommen....


Ab und zu leerte sie den Papierkorb, bastelte mit viel Eifer viele Schnipsel und verteilte sie im ganzen Haus.

Motiv: Lucie vom 23. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/20


Sie hat sich aber auch bemüht, sie wieder aufzufegen.

Motiv: Lucie vom 7. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125


Nicht immer so begeistert war unser Spitz: Damals 13, schon etwas blind und taub, wollte er in seinem wohlverdienten Schlaf nach 10 ruhigen Jahren ohne Welpen nicht viel von so einem Nervenbündel wissen. 

Motiv: Lucie vom 12. Oktober 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/250


Sie dagegen - jung, frech, übermütig - wollte nicht verstehen, dass er nicht spielt. 
Er ist ein völlig friedlicher Hund und wehrt sich nicht - läuft nur davon. 
Was dazu führte, dass wir regelmäßig den Spitz vor der Lucie durch Türen schließen "retten" mussten (und müssen)...

...alle Welpen sind süß, aber dieser war es doch ganz besonders....

Motiv: Lucie vom 29. Dezember 2008
Aufnahmedaten: Canon 40D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/125











...und heute? 

Heute ist sie ein großer, stattlicher Hund. Sie schwimmt. Sie taucht. Sie tobt mit anderen. Sie ist frech. Sie liegt immer mitten im Weg. Sie rennt. Sie spielt. Sie ist ein toller Wald- und Wiesenhund. Sie freut sich über andere Hunde. Sie ärgert den Spitz nicht mehr ganz so viel. Sie öffnet die Zauntüre. Sie liebt den Schlamm. Sie rennt durch Röhren. Sie zerlegt sämtliche greifbaren Äste binnen weniger Minuten in Sägespäne.



Und sie ist ihrer ersten Hundeliebe treu geblieben: Der erste ausgewachsene Hund, den sie neben Spitz hier traf, war Pascha. Anfangs voller Angst vor dem "riesigen" Labrador wurde ihre Zutrauen zunehmend größer und heute sind die beiden kaum zu halten, wenn sie sich sehen. Ist Pascha da, ist alles andere chancenlos.