Freitag, 20. Mai 2011

Libellula fulva - Der Spitzenfleck

Ein Artenportrait

Motiv: Spitzenfleck (Libellula fulva), Männchen, vom 6. Mai 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,5 | 1/250


Der Spitzenfleck (Libellula fulva) gehört zu einer von mehreren für mich dieses Jahr neu kennengelernten Libellen. Er ist eine Großlibelle und aus der Familie der Segellibellen / Libellulidae, in die auch der Plattbauch, der Vierfleck, Heidelibellen und Blaupfeile gezählt werden. 

Motiv: Spitzenfleck (Libellula fulva), Männchen mit leicht angerauchten Flügelspitzen vom 6. Mai 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F7,1 | 1/125


Seinen Namen hat er aufgrund der dunkel gefärbten Flügelspitzen, die man aber vor allem bei den Weibchen sieht. Männchen haben sie nicht zwingend. 
Die Männchen sind hellblau gefärbt, das Abdomen ist bereift. Die Bereifung kann durch den Griff des Weibchens bei der Paarung abgegriffen sein.
Die Weibchen sind leuchten orange gefärbt und haben deutlich dunkle Flügelspitzen.

Motiv: Spitzenfleck (Libellula fulva), Weibchen vom 4. Juni 2011 mit dunklen Flügelspitzen
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,0 | 1/800

Motiv: Spitzenfleck (Libellula fulva), Weibchen vom 8. Mai 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,5 | 1/400

Während die Männchen dauerhaft am Gewässer patroullieren und sich regelmäßig auf günstigen, das heißt sonnigen, freistehenden und leicht erhöhten Ansitzen niederlassen (um von dort aus das Revier im Blick zu behalten, es gegen andere Männchen zu verteidigen und einen Startpunkt für die Jagd zu haben), sind die Weibchen nur zur Paarung am Gewässer und auch dann etwas "fotografenscheu".

Motiv: Spitzenfleck (Libellula fulva) Männchen vom 6. Mai 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 175mm | F6,3 | 1/160


L. fulva schlüpft im Mai und fliegt bis Juli und lebt an sauberen, vegetationsreichen, meist stehenden Gewässern.
Der Spitzenfleck steht sowohll auf der Roten Liste der Bundesrepublik als auch auf der Baden-Württembergs auf der RL2 und ist damit stark gefährdet.


Motiv: Spitzenfleck (Libellula fulva) Männchen vom 13. Mai 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4 | 1/640

Samstag, 14. Mai 2011

Lebendige Schachbretter

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 188mm | F3,2 | 1/400


Wie bereits im letzten Post angekündigt, kann ich heute etwas Besonderes zeigen: Wild lebende Schachbrettblumen / Schachblumen / Kiebitzei / Fritillaria meleagris!

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F5 | 1/80

Die Schachbrettblume hat ihren Namen aufgrund der gemusterten Blütenblätter. Selten findet man weiße Exemplare, die aber bei genauem Betrachten auch eine Schach-Aderung aufweisen.

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F6,3 | 1/50


Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,2 | 1/200
Es handelt sich um eine einkeimblättrige Pflanzem die in die Familie der Liliengewächse / Liliaceae gehört und im Boden eine giftige Zwiebel hat.

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/80
Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 180mm | F3,2| 1/30

Sie blüht etwa Mitte April und wächst in feuchten, nährstoffarmen Wiesen und steht unter Naturschutz. 1993 war sie Blume des Jahres. 

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/60

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) mit Morgennebel vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 113mm | F3,5 | 1/60

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,2 | 1/2000

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 135mm | F3,5 | 1/800


Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/640

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/250

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,2 | 1/400

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 157mm | F3,2 | 1/400

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 22. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,2 | 1/160

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 790mm | F5,6 | 1/125

Motiv: Schachblume (Fritillaria meleagris) vom 24. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 169mm | F3,5 | 1/80

Dienstag, 10. Mai 2011

Einen zweiten Frühling....

Motiv: Wiesen-Schlüsselblümchen (Primula veris) vom 23. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,2 | 1/250


...erlebten wir während unseres Kurzurlaubs über Ostern in Oberfranken. Dort blühten beispielsweise noch die Anemonen. Aber vor allem blühten dort Wiesenschlüsselblümchen (Primula veris), die es hier kaum gibt. 
Und es blühten nicht nur einige Wiesenschlüsselblümchen, sondern ganze Wiesen waren einfach gelb von ihnen!

Motiv: Wiesen-Schlüsselblümchen (Primula veris) vom 23. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 139mm | F10 | 1/160


Ich habe noch nie so viele Schlüsselblümchen auf einmal gesehen wie in diesen Tagen, einfach überwältigend.

Motiv: Wiesen-Schlüsselblümchen (Primula veris) vom 23. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,2 | 1/500
 

Ein ebenso umwerfend schöner Sonnenuntergang rundete den Besuch bei den Schlüsselblümchen ab. 
Aber das eigentlich Highlight des Aufenthalts kommt erst noch - im nächsten Post...

Motiv: Wiesen-Schlüsselblümchen (Primula veris) vom 23. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 70mm | F16 | 1/6

Samstag, 7. Mai 2011

Totholz lebt!

Motiv: Buschwindröschen (Anemone nemorosa) vom 5. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F16 | 1/10


Einen Nachmittag habe ich mit der Beobachtung eines kleinen Bereichs unter unseren Buchen verbracht: Halbschatten, viel trockenes Laub und das Totholz eines großen, im Winter abgebrochenen Asts.

Es ist ja bekannt, wie wichtig Totholz für viele Tiere ist. Und dennoch ist es immer wieder faszinierend, die kleinsten Krabbler auf engem und so lebesnfeindlich erscheinenden Raum zu entdecken:

Neben langen Ameisenstraßen finden sich dort viele Wolfsspinnen, die man jedoch kaum fotografieren kann, weil sie sich blitzschnell verstecken.

Motiv: Wolfsspinne (Pardosa spec.) vom 18. April 2008
Aufnahmedaten: Lumix FZ50 | F4 | 1/2000
 

Motiv: Wolfsspinne (Pardosa spec.) vom April 2009
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm |


Während ich die Ameisen beobachtete, sah ich immer wieder etwas metallisches neben mir aufblitzen. Es kostete viel Geduld, bis immerhin ein Foto von dem ca 3mm großen Käfer gelang. Es handelt sich um einen Laufkäfer der Gattung Notiophilus

Motiv: Laufläfer (Notiophilus spec.) vom 5. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,5 | 1/80


Ein weiterer kleiner Käfer fiel mir auf: Es handelt sich wohl um einen Verwandten des Borkenkäfers, aber viel, viel kleiner. 

Motiv: Borkenkäfer vom 5. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F4,0 | 1/50


Motiv: Borkenkäfer vom 5. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,5 | 1/100


Vorletztes Jahr hatte ich in der Nähe eine kleine (4-5mm) hübsche Springspinne gefunden: Heliophanus cupreus, die durch die gelben Pedipalpen auffällt. 

Motiv: Heliophanus cupreus vom 2. April 2009
Aufnahmedaten: Canon40D | Tamron 90mm |


Diese war am Nachmittag nicht zu sehen, dafür aber eine andere ebenso kleine Springspinne, Ballus chalybeius

Motiv: Ballus chalybeius vom 5. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,5 | 1/30

Dienstag, 3. Mai 2011

Die Kraft der Pflanzen

Mein Beitrag zum Flower-Power-Kreativtag von seelenruhig

Motiv: Wald- / Hohes Schlüsselblümchen (Primula elatior) zwischen Pflastersteinen vom 29. März 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Canon 50mm | F3,2 | 1/30

Die Kraft einzelner, so zart erscheinender Pflanzen, erstaunt immer wieder. Zwischen Pflastersteinen kämpfte sich dieses Schlüsselblümchen erfolgreich vor einem Hoftor durch. Offenbar wissen es auch die Besitzer zu schätzen, denn es war nicht zertreten. 

Freitag, 29. April 2011

Die erste Orchidee

Motiv: Kleines Knabenkraut (Anacamptis morio) in der Wiese vom 11. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Canon 50mm | F3,2 | 1/30


Die erste Orchidee blühte dieses Jahr viel früher auf, als ich es erwartet habe: Anacamptis morio (früher Orchis morio), das Kleine Knabenkraut. 
Diesen Frühling geht alles rasend schnell und so blühten die ersten Exemplare trotz Trockenheit schon Anfang April auf - 2010 fotografierte ich sie voll aufgeblüht 3 Wochen später. Fotografisch ist der Standort nicht einfach: ein Damm. Schnell hat man den Streifen des Dammprofils im Hintergrund oder Jogger oder eben Himmel.
Mittlerweile konnte ich schon viele weitere Orchideen finden, wie Spinnen- und Fliegenragwurz, Brand- und Helmknabenkraut. Dazu später mehr. 


Samstag, 23. April 2011

Vom Klee, der kein Klee ist

Motiv: Sauerklee (Oxalis acetosella) vom 1. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F2,8 | 1/400


Ein weitere Frühblüher, der in Wäldern lebt: Es ist der Sauerklee, Oxalis acetosella, aus der Familie Oxalidaceae. Im Gegensatz zu anderen Frühblühern zieht er sich nach der Blüte nicht völlig zurück und so kann man seine Blätter bis in den Herbst hinein finden. Manchmal gibt es auch stark rosa gefärbte Blüten, dies ist jedoch keine eigene Art.


Motiv: Sauerklee (Oxalis acetosella) vom 1. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Canon 50mm | F11 | 1/25


An das Leben im schattigen Wald ist diese Pflanze bestens angepasst - sie kommt mit nur 1/60 des Tageslichtes aus. Im Gegenteil - schnell wird es ihr zu viel Licht und zum Schutz vor Wasserverlust werden die Blätter nach unten zusammengeklappt. 
Im Schutz des Sauerklees leben auch kleine Tiere, wie dieser eigentlich recht große Goldglänzende Laufkäfer (Carabus auronitens).

Motiv: Goldglänzende Laufkäfer (Carabus auronitens) vom 1. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F4,0 | 1/100


Obwohl der Sauerklee den irreführenden Namen "Klee" trägt, ist er botanisch streng genommen keiner. "Klee", wie z.B. der Wiesenklee (Gattung Trifolium), der in weißen und pinken Blütenständen im Sommer blüht, gehört in die Familie der Schmetterlingsblütler, Fabaceae. In diese Familie gehören auch viele wichtige Nutzpflanzen wie die Erbse (im Prinzip alle Hülsenfrüchtler). 
Die Blüte unterscheidet sich stark von Sauer"klee" und Klee, die größte Ähnlichkeit haben noch die Blätter, die vermutlich auch zu diesem irreführenden Namen geführt haben. 


Motiv: Sauerklee (Oxalis acetosella) vom 1. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,5 | 1/100

Montag, 18. April 2011

Amphibienwanderung 2011

Motiv: Erdkröte (Bufo bufo) beim Landgang vom 7. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F4,0 | 1/100


Eigentlich ist sie schon wieder vorbei, die Amphibienwanderung. Sie betrifft bei uns vor allem den Grasfrosch (Rana temporaria), die Erdkröte (Bufo bufo) und den Bergmolch (Ichthyosaura alpestri). Letzteren habe ich noch nie "wandern" sehen, irgendwann sind sie auf einmal im Teich. Daher habe ich von ihnen auch keine Bilder, denn dafür rausnehmen wollte ich sie nicht. Ich nehme an, dass sie sehr teichnah ihr Winterquartier aufsuchen und nicht bis beispieslweise in die Wälder wandern.


Motiv: Erdkröte (Bufo bufo) beim Landgang vom 7. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F5,0 | 1/100


Dieses Jahr konnte ich den Amphibien leider nicht so viel Zeit widmen, wie ich gerne hätte. Erst war es zu regnerisch, dann hatte ich Prüfungen und zwischenzeitlich musste ich die Kamera einschicken. Einige letzte Kröten konnte ich bei ihrem Landgang nach dem Ablaichen mit einer Mitstudentin an einem kleinen See noch finden und fotografieren.

Motiv: Erdkröte (Bufo bufo) an Land vom 7. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F4,0 | 1/500


Die Grasfrösche sind hier vergleichsweise scheu. Sie tauchen bei jeder Annäherung ab und erst nach ca. 20min allmählich wieder auf - bei einer Bewegung sind sie wieder weg.
Motiv: Grasfrosch (Rana temporaria) vom 17. März 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F3,5 | 1/50


Die Kröten sind da um einiges toleranter bzw. so sehr mit sich beschäftigt, dass sie einen nur wenig wahrnehmen. Gerne werden dann auch Gummistiefel, Stativbeine oder Gegenlichtblende von den Männchen auf die Tauglichkeit als mögliche Partner überprüft.

Motiv: Erdkrötenmännchen (Bufo bufo) vom 22. März 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,2 | 1/320


Bei uns kommen zuerst die Grasfrösche und dann die Kröten. Grasfrösche bilden Laichballen, Kröten bilden Krötenschnüre, die z.B. um Pflanzenteile gewickelt werden. 
Mittlerweile sind die Kaulquappen schon geschlüpft und wuseln zu tausenden durch kleine Tümpel und Baggerseen. 

Motiv: Laich vom Grasfrosch (Rana temporaria) vom 18. März 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,0 | 1/250


Dieser Frosch war auf einem Auge blind: Im Gegensatz zu seinen Artgenossen reagierte er zunächst nicht auf meine Annäherung und tauchte erst ab, als ein Frosch direkt neben ihm abtauchte. Wie seine Überlebenschancen mit nur einem Auge sind, weiß ich nicht - immerhin hat er den Weg ins Laichgewässer gefunden. Nähert sich allerdings ein Storch oder Reiher auf der Seite des blinden Auges an, wird er diesen so wenig wahrnehmen können wie mich.

Motiv: Auf einem Auge blinder Grasfrosch (Rana temporaria) vom 18. März 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F5 | 1/125


Auch Amphibien sind nicht vor kleinen Plagegeistern geschützt: weder vor neugierigen Ameisen....

Motiv: Erdkröte (Bufo bufo) mit Ameise vom 7. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 90mm | F3,2 | 1/100



....noch vor blutsaugenden Stechmücken!

Motiv: Erdkröte (Bufo bufo) Paarung mit Stechmücke auf dem Weibchen vom 1. April 2011
Aufnahmedaten: Canon50D | Tamron 70-200mm @ 200mm | F4,0 | 1/160



Für Amphibien bedrohlicher als kurzzeitig verirrte Ameisen und Stechmücken ist der Amphibienpilz Batrachochytrium dendrobatidis / Chytridpilz, der die Haut angreift und offenbar für das Amphibiensterben mitverantwortlich ist. Auch Naturfotografen tragen eine Mitverantwortung zur möglichen Ausbreitung: Sollte man an einem Tag mehrere Gewässer ansteuern, so ist Kleiderwechsel / Gummistiefelwechsel oder Desinfizieren angesagt, damit die Pilzsporen nicht verschleppt werden. 
Weitere Infos zum Chytridpilz gibt es unter anderem beim Nabu,
und im Magazin NaturFoto 3/2011 war ein Artikel, der auch explizit Naturfotografen anspricht.